Östliche Erfahrungsmedizin – westliche Forschung

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Östliche Erfahrungsmedizin – westliche Forschung

Akupunktur, die Massagetechniken der Tuina oder Präparate aus Heilkräutern: Die Therapiemethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden auch im Westen immer häufiger eingesetzt. Wie sie wirken und welche Prozesse sie im menschlichen Körper in Gang bringen, erforschen Wissenschaftler und Mediziner verschiedener Fachrichtungen am HanseMerkur Zentrum für TCM am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).

Gemeinsam mit Einrichtungen des UKE und Forschungseinrichtungen in Europa und China wird die asiatische Erfahrungsmedizin mit modernen naturwissenschaftlichen Methoden untersucht. Erste Erfolge zeigen gemeinsame Studien mit der Tongji-Universität Shanghai und der Baptist Universität Hongkong zur nervenschützenden Wirkung von chinesischen Heilkräutern. Weitere Forschungsthemen konzentrieren sich auf die Nervenerkrankung Polyneuropathie durch Diabetes und nach Chemotherapie, auf Wundheilungsstörungen, den Fettstoffwechsel, den übersäuerten Magen und Schmerzwahrnehmung.

Für Dr. Sven Schröder, Geschäftsführer des Zentrums, steht die Verbindung beider medizinischer „Welten“ im Vordergrund: „Chinesische Therapiemethoden können hervorragend in die westliche Medizin integriert werden.“ Die wissenschaftliche Erforschung der TCM verspricht größere Akzeptanz in der westlichen Fachwelt und einen einfacheren Zugang zu den östlichen Therapien für die Patienten.

HanseMerkur Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin
am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistraße 52, Haus Ost 55 (O55)
20246 Hamburg
Telefon: 040 413 57 990
E-Mail: praxis@tcm-am-uke.de
Internet: www.tcm-am-uke.de